Fine Art Editing Berlin
Slapstick is a type of comedy involving exaggerated physical violence or activities which exceed the boundaries of common sense, such as a character being hit in the face with a heavy frying pan or running into a brick wall. These hyperbolic depictions are often found in children’s cartoons and light film comedies aimed at younger audiences. Though the term is often used pejoratively, the performance of slapstick comedy requires exquisite timing and skillful execution.

Links: Heinz Caloué (Autor & Regisseur) Regie Besprechung
40 tlg. Reihe mit Ausschnitten aus Tonfilmen mit Stan Laurel und Oliver Hardy. Deutsche Erstausstrahlung: 07.09.1979 ZDF
Heinz Caloué verwertete noch einmal Szenen, die meist bereits im Rahmen von Dick und Doof zu sehen waren, kommentiert von Hanns Dieter Hüsch. Den Rahmen bildete ein mit “Meisterszenen” beschriftetes Buch, das aufgeblättert wurde, in das scheinbar Fotos von Stan und Ollie eingeklebt waren. Am Ende jeder Folge wurde das Buch zugeschlagen. Dann erschienen beide Komiker sehr zerzaust und beschwerten sich. Hardy: “Wie sehen wir jetzt aus? Müssen sie uns in so ‘n kleines Buch reinquetschen?” Stan: “Sie wollen uns doch nur ein Denkmal setzen.” Hardy: “Denkmal setzen? Ich pfeif’ drauf!” Die Szene stammt ursprünglich aus dem Film “Laughing Gravy”.
Die halbstündigen Folgen liefen da, wo man sie erwartete: am Freitag um 18.20 Uhr.
73 tlg. US Comedy-Filmreihe. Deutsche Erstausstrahlung: 07.03.1975 ZDF
Auf dem Sendeplatz für Schwarz-Weiß-Slapstick freitags am Vorabend, wo das ZDF Dick und Doof oder Väter der Klamotte zeigte, lief auch diese Reihe mit fürs Kino gedrehten amerikanischen Kurzfilmen aus den 20er Jahren. Mehrere Komiker der Ära standen im Mittelpunkt abgeschlossener Geschichten, in denen sie wechselnde Rollen spielten. Zu den Stars gehörten u. a. Snub Pollard, Jack Duffy, Dorothy Devore, Billy Bevan und Stan Laurel. Deutsche Bearbeitung Heinz Caloué, Sprecher: Hanns Dieter Hüsch. Der Vorspann bestand aus kurzen, irrwitzigen Stummfilmszenen mit den Schrifttafeln “Drama”, “Liebe”, und “Wahnsinn” dazwischen. Die Folgen waren 15 Minuten lang und liefen häufig im Doppelpack mit den ebenso kurzen Zwei Herren dick und doof.
“Guten Abend, liebe Gäste, wir erfreuen euch aufs Beste. Mit Klamotten, Komödianten, die schon unsre Väter kannten”, so beginnt Fred Strittmatters und Quirin Amper Jr.s (Melodien zu “Dick und Doof”, “Pat und Patachon” und “Die schnellste Maus von Mexiko”) fröhlicher Song, der auf die Slapstickserie “Väter der Klamotte” einstimmt. Produziert wurden die einzelnen Kurzfilme in den 30er-Jahren in den USA. Insgesamt 198 Folgen sind in Deutschland erstmals ab 1973 unter dem Titel “Väter der Klamotte” für das deutsche Fernsehen von Heinz Caloué bearbeitet worden. Die Reihe avancierte gleich zum Dauerbrenner. In besonderer Erinnerung sind die vom Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch gesprochenen Kommentare, die den (Stummfilm-)Bildern eine ganz besondere Note verliehen.
Mit Billy Bevan , Harry Langdon , Buster Keaton , Charley Chase , Bobby Vernon , Larry Semon , Laurel und Hardy, Einige Episoden enthalten sowohl Laurel und Hardy in gemeinsamen Filmen sowie auch Solofilme der Beiden

Heinz Caloué (Autor & Regisseur) am 16mm Steenbeck-Kobiton Schneidetisch
Dick und Doof 1970–1973 (ZDF). 98-tlg. US-Slapstickreihe. Weit mehr als 100 Kurz- und Spielfilme hatten die amerikanischen Komiker Stan Laurel und Oliver Hardy produziert, die nur in Deutschland als Dick (Hardy) und Doof (Laurel) bekannt wurden. Einige davon hatten es auch ins Fernsehen geschafft, vor allem in Reihen wie Es darf gelacht werden und Spaß muss sein. Nachdem ZDF-Redakteur Gert Mechoff, Synchron-Autor und Regisseur Heinz Caloué und Sprecher Hanns Dieter Hüsch gemeinsam bereits den dänischen Stummfilmkomikern Pat & Patachon zu neuem Glanz im fernsehfreundlichen 25 Minuten-Format verholfen hatten, nahmen sie sich die gleiche Methode auch für die Filme von Laurel und Hardy vor. Die konkrete Vorgehensweise unterschied sich je nach vorhandenem Material. Manche bereits synchronisierte Tonfilme musste Caloué nur kürzen oder in mehrere Fortsetzungsgeschichten aufteilen. Stummfilme wurden meist mit Hanns Dieter Hüsch als ironischem Kommentator und Sprecher aller Rollen synchronisiert — mit allen Freiheiten, die dem Witz dienten: Manche Stummfilmgags erzielten eine bessere Wirkung, wenn sie unkommentiert stehen blieben, andere Stellen wurden zusätzlich mit bissigem Kommentar aufgewürzt. Manchmal wurden die Filme aber auch mit mehreren Sprechern vertont — mit Walter Bluhm als Laurel und Bruno W. Pantel als Hardy. Wenn frühere Synchronisationen verwendet wurden, waren als Hardys Stimmen noch Arno Paulsen und Gerd Duwner zu hören (Verhandlungen mit Duwner waren an dessen Honorarforderungen gescheitert). Nicht selten waren die fertigen 25 Minuten eine Collage aus Szenen ganz verschiedener Filme. Einmal gelang es Caloué sogar, aus einem in der Steinzeit spielenden Film („Flying Elephants“) und einem, der im 20. Jh. angesiedelt ist („Putting Pants On Philip“), einen einzigen Film zusammenzuschnipseln – aber vielleicht sollte man besser sagen: Er tat es; ob es ihm „gelang“, darüber gingen die Meinungen auseinander. Caloué verteidigte sich, dass das meiste, was er wegschnitt, ohnehin nur „Füllmaterial“ gewesen sei: Langatmige Autofahrten und Spaziergänge flogen raus, und es blieb das Wesentliche – fliegende Torten, stolpernde Menschen, Finger im Auge, zu Bruch gehende Einrichtung, Staub. Und mittendrin: Stan und Ollie in Anzug und Melone. „Schau, was du wieder angerichtet hast, Stan“, wurde Ollies oft gehörter Satz, wenn Stans Tölpelhaftigkeit wieder größere Sachschäden verursacht hatte. Und dann gab es immer noch einen Schutzmann, der den beiden hinterherlief, und eine hysterische alte Frau. Geprägt wurden die entstehenden neuen Fassungen nicht zuletzt durch die Musik. In den meisten Fällen zeichneten dafür Fred Strittmatter als Komponist, Quirin Amper jr. als Arrangeur und Komponist und Jiří Kanzelsberger als Musikregisseur verantwortlich. Das Puzzle- und Synchronisations-Prinzip von Caloué und Mechoff reflektierte die Formulierung im Vorspann: „… frisch aufpoliert von …“. Dieses Prinzip prägte über die nächsten 15 Jahre weite Teile des ZDF-Vorabendprogramms. Es wurde für weitere Reihen mit Schwarz-Weiß-Slapstick-Szenen benutzt, darunter Väter der Klamotte, Spaß mit Charlie und Männer ohne Nerven, aber auch für Zeichentrickklassiker wie Mein Name ist Hase, Schweinchen Dick und Die schnellste Maus von Mexiko. Dick und Doof fanden ihren festen Sendeplatz freitags am Vorabend und bis zu 16 Millionen Zuschauer. Weitere Varianten ihrer Filme liefen unter den Titeln Zwei Herren dick und doof, Lachen Sie mit Stan und Ollie und Meisterszenen mit Stan Laurel und Oliver Hardy. (Auszug aus dem deutschen Fernsehlexikon)1968–1970 (ZDF). Dän. Slapstickreihe mit dem langen dünnen Pat (Carl Schenstrøm) und dem kurzen dicken Patachon (Harald Madsen). Schon kurz bevor in den USA die Stummfilmkarriere der zwei Herren begann, die später als Dick und Doof in Deutschland bekannt wurden, hatte in Skandinavien die Karriere des in Lumpen gekleideten europäischen Gegenstücks begonnen. Der Regisseur Lau Lauritzen brachte den Schauspieler Schenstrøm und den ehemaligen Zirkusclown Madsen zusammen. Das ZDF hatte einzelne Filme bereits in den 60er Jahren gezeigt, entschied sich dann aber, sie als Rohmaterial für eine ganz neue Fernsehserie zu benutzen. Aus den gemeinsamen Filmen, die von 1920 bis 1940 entstanden, schnitt das ZDF 25-minütige Episoden zusammen, die von Heinz Caloué mit einem deutschen Text versehen und von Hanns Dieter Hüsch vertont wurden. Er erzählte kaum nach, was passierte, sondern versah die Geschichten mit witzigen Kommentaren, ironischen Anmerkungen und neuen Dialogen, die oft nichts mit dem Original zu tun hatten und einen Bezug zur Gegenwart herstellten. Hüsch war quasi Erzähler, Kommentator und Sprecher aller Rollen in einem und wurde für die Deutschen die Stimme, die sie mit Stummfilmgrotesken verbanden. Eigentlich hatte sich Caloué als Sprecher Herbert Bötticher gewünscht; das ZDF lehnte den Vorschlag jedoch ab. Insgesamt entstanden 50 Folgen. Sie liefen zunächst alle 14 Tage samstags im Vorabendprogramm. Mit dem Wechsel auf Freitag im Januar 1969 schuf das ZDF einen festen Sendeplatz für Stummfilm-Klamotten, der im Laufe der nächsten Jahre vor allem Dick und Doof beheimatete, die nach dem gleichen Prinzip von dem gleichen Team eingedeutscht wurden. (Auszug aus dem deutschen Fernsehlexikon)
Spaß muss sein
1966–1973 (ARD). „Die lustige Flimmerkiste“. Kinderprogramm mit Ausschnitten aus alten Stummfilmgrotesken, z. B. von Laurel und Hardy. Die Filme wurden fürs Fernsehen bearbeitet und mit neuer Klaviermusik von Hans Posegga unterlegt, kamen aber im Stil der alten Stummfilme daher, mit den klassischen Schrifttafeln zwischen den Szenen. Hinter der Reihe stand ein Mann, der bald Stummfilme auch in ganz anderem Stil bearbeiten würde: Heinz Caloué, der Pat und Patachon und Dick und Doof ins deutsche Fernsehen brachte. Die 20‑minütigen Sendungen liefen erfolgreich im Nachmittagsprogramm. (Auszug aus dem deutschen Fernsehlexikon)
Links:
Die Off-Stimme von “Väter der Klamotte” und “Dick und Doof”
Hans Dieter Hüsch The Official Website
Die deutschen Stimmen von Laurel & Hardy
The Stars
Laurel & Hardy The Official Website
Buster Keaton The Official Website
Charly Chaplin The Official Website
Harold Lloyd The Official Website
Roscoe Arbuckle The Official Website
Die kleinen Strolche / Our Gang Wikipedia
Die kleinen Strolche / Our Gang